Archiv für März 2009

 Café Communiste geht an den Start!

Am Freitag, dem 17. April findet in der LC 36 zum ersten Mal das von der Gruppe Shutdown organisierte „Café Communiste“ statt. Hierbei soll die Möglichkeit gegeben werden bei netter Atmosphäre und Musik mit anderen Menschen zu quatschen oder zu diskutieren. Für (veganes) Essen und Getränke ist natürlich auch gesorgt. Zusätzlich wird es bei jedem Café immer einen interessanten Vortrag zu diversen Themen geben. Den Anfang macht am 17. 04 der Vortrag:

Nation, Nationalismus, Nationalismen – Eine Einführung in die Ideologie(n) vorgestellter Gemeinschaften

Die Idee der Nation ist noch nicht sonderlich alt. Erst im ausgehenden 18. Jahundert entwickelte sich die Idee des Nationalismus – nicht ohne Zufall –, paralell mit der herrausbildung bürgerlich-kapitalistischer Staaten. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten verbreiteten sich Nationalismen in weiten Teilen Europas, und später auch im Rest der Welt, Nationalismus wurde „eines der mächtigsten Glaubendssysteme des 19. und 20. Jahunderts“ (Norbert Elias).
In diesem Vortrag soll zuerst der Frage nachgegangen werden, was Nationalismus ist und warum sich die „vorgestellten Gemeinschaft[en]“ (Benedict Anderson) einer so großen und gefährlichen Beliebtheit bei den modernen Subjekten erfreuen.
Im zweiten Teil wird die historische und ideologische Genese des deutschen, des US-amerikanische und des schweizerische Nationalismus genauer Untersucht.

Der Referent ist in der antifaschistischen Gruppe A2K2 [west. Ruhrgebiet] assoziiert.

Ab 19.00 gehts los!

Wir freuen uns auf euer Kommen!

LC 36
Ludolph – Camphausen – Str. 36 in Köln
Hans Böckler Platz / Bahnhof West ( Li. 3 u. 4)

 28.3: Keine Homezone für Nazis!

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 28.03.2009 in Dortmund!

Am 28. März 2009 jährt sich zum vierten Mal jener Tag, an dem der Punk Thomas Schulz, genannt „Schmuddel“, von dem damals noch 17 jährigen Neonazi Sven Kahlin von der Skinhead Front Dortmund-Dorstfeld in einer belebten U-Bahn-Station brutal niedergestochen wurde und kurz darauf verstarb. Bei der diesjährigen Gedenkdemo geht es uns einerseits darum, an das Opfer des Nazimordes zu erinnern und diese traurige Realität gegen diejenigen zu verteidigen, die diese Tat zu entpolitisieren versuchten und es immer noch versuchen. Zum Anderen müssen die immer stärker werdende Neonaziszene und ihre vermehrten brutalen Angriffe auf Linke, MigrantInnen und alternative Kulturprojekte thematisiert werden, indem wir ihnen und der Öffentlichkeit mit einer großen und entschlossenen Demonstration verdeutlichen, dass wir den Mord an Thomas Schulz nicht vergessen haben und verstärkt gegen die lokale Neonaziszene vorgehen werden. (mehr…)