Archiv für Juni 2010

 Ich bereue nichts.

Je ne regrette rien – Antirepressions Soliparty

Wenn der Staat gegen antifaschistische Arbeit vorgeht kann dies für die Betroffenen sehr teuer werden. Wegen angeblicher Straftaten im Zusammenhang mit Gegenaktivitäten zu Naziaufmärschen wurden gegen Antifaschist_innen Verfahren eingeleitet oder Bußgelder verhängt. Da dies teilweise hohe Kosten mit sich trägt, laden wir am 02. Juli 2010 ein, um mit uns zu Feiern.

Es legen auf:

Nachthimmel (minimal/techno)
Flex.Riot (minimal/techno)
Max&Max (minimal/techno)
Multimensch (indietronics)

regretterien.blogsport.de

Freitag | 02. Juli 2010 | 22.00 Uhr | 3 Euro
AZ Köln | Wiersbergerstraße 44 | Ubahn: Kalk Kapelle

 Fight Back! – Antifademo am 18. Juni in Aachen

Aufgrund mehrer Neonazi-Übgriffe findet in Aachen am 18. Juni eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto: “Kein Raum, Keine Straße, Keine Stadt den Nazis!” statt.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und sich den Nazis in Aachen offensiv entgegenzustellen!

Aufruf der Autonomen Antifa Aachen [A³]: Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So häufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, linke Freiräume und politische Gegner und Gegnerinnen. Es werden Jugendliche mit linkem oder migrantischem Hintergrund immer wieder in Aachener Kneipen oder Discos von Mitgliedern der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und anderen Naziorganisationen angegriffen, das Parteibüro der „Linken“ fortwährend beschädigt und Antifaschistinnen und Antifaschisten gezielt attackiert. [weiterlesen]

Aufruf des Antifa AK Köln: Sometimes, it is necessary to fight! – keine Heimat, keine Nation, keine Nazis!.

In Aachen sieht die Welt noch in Ordnung aus. Die Bäcker liefern frühst morgens ihr Brot aus, die Busse fahren pünktlich in die umliegenden Provinzen, die Cocktails der Pontstraße sind gekühlt und die “deutsche Jugend” jagt Menschen durch die Straßen, Tag für Tag. Nur Nörgerler_Innen und Misepeter_Innen reden von einen Naziproblem in dieser heilen Welt. Natürlich wissen auch die Herren Polizeikommissare, dass die “jungen rechten Burschen” mal hier und dort Ärger machen, aber gleich vom Nazi-Problem reden, nein das geht dann doch zu weit. [weiterlesen]

Freitag | 18. Juni 2010 | 20.00 Uhr
Vorplatz AZ Aachen | Vereinstraße 25 | Aachen

Zugtreffpunkt für Köln:
17.45 Uhr | Köln HBF (Vordereingang)

Mobilisierungsveranstaltung:
Freitag | 11. Juni 2010 | 17.00 Uhr | AZ Köln

 Kundgebung: Nieder mit der Hamas – Solidarität mit Israel!

Die Fülle der Berichterstattungen zu Israels Militäraktion am vergangenen Montag ist gewaltig und trotzdem ist der Tenor in den deutschen Medien eindeutig wie nur selten: Israel steht am Pranger. Und trotz unzähliger Meldungen geht in vielen Berichten unter, gegen wen sich Israels Vorgehen gerichtet hat.

In einer Situation, in der weltweit auf antisemitischen Massenaufmärschen Israelis von Islamisten, türkischen Nationalisten und ihren linken antiimperialistischen Freunden unter „Allahu Akbar“-Rufen zu den Nazis von heute erklärt werden, israelische Botschaften gestürmt werden1, und am Rande von Demonstrationen Menschen, die beim antisemitischen Wahnsinn nicht mit machen wollen, Gewalt erfahren2, fordern wir ein Ende der propagandistischen Hetze gegen Israel.

Während die deutsche und internationale Öffentlichkeit in der Mehrheit Israels Militäraktion verurteilt und sich gar nicht mehr dafür interessiert, in welch aussichtslose Lage der Staat der Shoahüberlebenden von den Antisemiten dieser Welt ein um’s andere Mal manövriert wird, stellen wir uns an die Seite des jüdischen Staates und betonen Israels Recht auf Selbstverteidigung.

Das Problem im Gazastreifen ist nicht die durch die Angriffe und die Aufrüstung der Hamas notwendig gewordene Seeblockade, sondern die Herrschaft der Djihadisten, die nicht nur Israel terrorisieren, sondern auch all jene Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen oder sich dem Tugendterror der Islamisten nicht unterordnen wollen. Wer also den Palästinensern wirklich helfen will, macht nicht gemeinsame Sache mit der im Gazastreifen herrschenden Terrororganisation und provoziert keinen Militäreinsatz – sondern
erweitert die Parole „Free Gaza“ um ein „from Hamas“.

Samstag | 05. Juni 2010 | 12.00 Uhr
Schadowstraße/Ecke Königsallee | Düsseldorf

assoziation gegen antisemitismus und israelfeindschaft nrw
Kontakt: agai@safe-mail.net

  1. Am 31. Mai wurde in Bonn ein amerikanischer Sportjournalist nach einer Auseinandersetzung mit Teilnehmern einer antiisraelischen Demonstration durch einen Stein am Kopf schwer verletzt. http://www.tapferimnirgendwo.wordpress.com/2010/06/02/brutaler-angriff-im-starbucks-bonn/ [zurück]
  2. Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=GmyBS0YiXZU&feature=related „Protestors storms Israeli consulate in Turkey“ [zurück]

 Zur „Free Gaza“ Kundgebung am 01.06 in Köln

Am gestrigen Dienstag, den 01.06.2010 fand auf der Domplatte eine antiisraelische Kundgebung unter dem Motto „Gegen den Angriff der israelischen Armee auf den Gaza-Hilfskonvoi“ zu der Mitglieder_innen der Linkspartei sowie der palästinensischen Gemeinde aufgerufen hatte. An dieser nahmen ca. 300 Menschen Teil. Während der Kundgebung wurden in Redebeiträgen die Handlungen der IDF als angebliche „Terrorakte“ bezeichnet und die Antisemit_innen der Hamas zu Friedensaktivist_innen stilisiert. Mehrere Teilnehmer_innen trugen palästinensische sowie türkische Fahnen bei sich, auch vereinzelte Hamas-Fahnen waren vorhanden. Zudem wurden mehrmals religiöse, nationalistische sowie antizionistische Parolen gegröhlt.

Dem entgegen versammelten sich knapp 20 israelsolidarische Antifaschist_innen gegenüber der Kundgebung und bekundeten mit Hilfe von Transparenten sowie Israel-Fahnen ihre Solidrarität zu Israel und protestierten gegen die antizionistische sowie zum Teil islamistisch geprägte Palästina Kundgebung. Als Teilnehmer_innen der Palästina Kundgebung die Israel Fahnen sahen, heizte sich die Stimmung massiv zu einer Drohkulisse auf. Die israelsolidarischen Antifas wurden mehrmals abfotografiert und beschimpft. Unverholen liessen Teilnehmer_innen der antiisraelischen Kudngebung ihren Hass auf den jüdischen Staat ihren Lauf. Israel, welches in einer nationalstaatlich formierten Welt momentan die einzige Möglichkeit ist, Juden und Jüdinnen vor dem globalen Antisemitismus zu schützen, ist für Linke, Rechte und Islamistische Antisemiten immer noch der gemeinsame große Feind. Gestern wurde wieder einmal deutlich, wie sich angebliche „Israelkritik“ artikuliert, nämlich antisemitisch und Tatsachen verdrehend. Die gestrige Kundgebung war vermutlich nur der traurige Anfang einer kommenden Welle von antizionistischen Aufmärschen in den nächsten Tagen. Wir finden es unabdingbar sich diesen in den Weg zu stellen und Protest gegen Antizionismus und Antisemitismus zu äußern.

Gegen die antisemitische Internationale! Solidarität mit Israel!

„Kölner Polizei verhinderte Eskalation“ – Bericht vom Kölner Stadt Anzeiger

„Aufgebrachte Narrenschiffe“ - Lesenwerter Text zur aktuellen Thematik auf Lizas Welt